Chemnitzer Wander- und Bergsportverein e.V.

Wolkensteiner Schweiz


Lage:

Das Klettergebiet „Wolkensteiner Schweiz“ ist südöstlich von Chemnitz bei dem schönen Ort Wolkenstein zu finden.

Basierend auf OpenStreepMap, OpenLayers und Daten des Institutes für Geographie der Universität Bonn

Anreise:

Bei einer Anreise von Chemnitz ist die B174 in Richtung Marienberg zu befahren. Am Abzweig der „Heinzebank“ weiter nach rechts der B101 Richtung Annaberg-Buchholz bis Wolkenstein folgen.

Beschreibung:

Die Felswände bestehen aus sehr festem Gneis und befinden sich im Landschaftsschutzgebiet „Zschopautal“. Die Routen sind zum größten Teil ausreichend mit Bohrhaken gesichert. Ein zusätzlicher Satz Klemmkeile bzw. Friends sind aber durchaus zu empfehlen, ebenso ein Steinschlaghelm.

Das Gebiet umfasst drei Teilgebiete.

1. Frauenholz:

Anreise:

Der B101 weiter bis „Thermalbad Wiesenbad“ folgen. In Höhe der Gaststätte „Wettin“ noch vor der Brücke über die Zschopau nach rechts Richtung „Wiesa“ abbiegen. Ca. 1,5 km nach dem Abzweig befindet sich links ein kleiner Parkplatz. Von dort aus bergan einem Wanderweg folgen und auf dem Bergrücken weiter zum ersten Kletterfelsen, dem „Schokoladenfelsen“.

Kletterei:

Drei Massive und ein Gipfel laden zum Klettern ein (Butterfaßmassiv, Butterfaßgipfel, Kleiner Himmelhund, Großer Himmelhund)

Dieses Gebiet weißt ca. 40 Kletterrouten auf, deren Schwierigkeiten zwischen 2 und 8- UIAA liegen.

2. Wolkensteiner Wände:

Anreise:

Aus Richtung „Heinzebank“ (Abzweig B174/B101) kommend ca. 100m vor der auffallenden und außerdem sehr zu empfehlenden, einzigartigen Bahngaststätte, nach links in den Ort abbiegen. Den Fluß Zschopau überqueren und der Straße bergan in einer S-Kurve folgen. Rechts der Straße befindet sich ein kleiner Parkplatz. Von diesem ist der Weg zur „Burg“ ausgeschildert. Diesem Weg folgen und dann weiter der Ausschilderung zur „Wolfsschlucht“. In dieser sind schon die ersten Bohrhaken zu erkennen.

Kletterei:

Es gibt insgesamt 5 Felsmassive (Schönbrunner Wand, Wolfsschlucht, Zentralwand, Burgwand, Schattenwand) wobei die Zentralwand mit 60m die größte Höhe aufweist.

Es gibt ca. 60 Kletterrouten der Schwierigkeit 2 bis 8+ UIAA.

3. Wolkensteiner Schweiz:

Anreise:

Die B101 aus Richtung Abzweig „Heinzebank“ (B174/B101) befahren. Ca. 1,5km nach Geringswalde bei der Gaststätte „Waldmühle“ rechterhand vor dem Abzweig nach Drehbach auf einem kleinen Parkplatz parken. Der Straße weiter Richtung Wolkenstein folgen. Links einem Weg über die Bahnschienen (Schranke) weiter bis zur Brücke über die Zschopau folgen. Die Felsen sind nun zu sehen.

Der „Mühlbachmurkel“ und der „Steinkopf“ befinden sich weiter nördlich in Nähe des Abzweiges B101/Abzwg. Scharfenstein, noch vor der Brücke über die Zschopau auf der rechten Seite. Von dort auf dem Wanderweg zum Hauptgebiet der Wolkensteiner Schweiz (Brückenklippe u. a.) ist im Winter ein etwa 15m hoher Eisfall, der zum Üben im Eisklettern einlädt.

Der Zugang ist auch vom Parkplatz der „Wolkensteiner Wände“ (siehe obige Beschreibung) möglich. Hier ist einer Straße etwas nördlich in einer Eigenheimsiedlung zu folgen. Die Gehzeit beträgt ca. 20 Minuten.

Kletterei:

Es gibt insgesamt 11 Kletterfelsen (Mühlbachmurkel, Steinkopf, Zschopaunadel, Dachfelsen, DAV-Wand, Brückenklippe, Brückenwand, Getrennter Fels, Paddel, Einsiedlerklause, Himmelmühlenwand). Die vorliegenden ca. 120 Routen weisen eine Schwierigkeit von 2 bis 8 UIAA auf, wobei es viele Routen im Bereich 4- bis 6+ UIAA gibt.

Die Kletterfelsen um Dachfelsen, DAV-Wand und Zschopaunadel wurden in allerneuester Zeit vom DAV Sektion Chemnitz freigestellt und mit neuen Zustiegen versehen. Die meisten Kletterwege wurden saniert und mit Edelstahlbohrhaken ausgestattet. Außerdem wurden einige kürzere Klettersteige von einfach bis äußerst schwierig eingerichtet.

Wichtig:

Auf den Seiten des DAV-Chemnitz findet ihr:

  1. die sächsischen Kletterregeln
  2. Kletterregeln Erzgebirge
  3. Vergleich der internationalen Schwierigkeitsgrade

Kletterführer:

Sportklettergebiete in Sachsen - Topoführer, Teil 2 [Verlag Jäger]

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